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So fing mein Tag gestern an,

Bei der Seminarwahl "gesundes Laufen" stellt man sich eigentlich etwas anderes vor, aber wir werden das ganze Semester in dem genau gleichen Seminarraum abhalten. Klar haben wir wieder Kleingruppen, in denen wir uns es nicht nehmen lassen, unsere Versuche praktisch auszurichten, trotzdem ist es etwas schade. Vielleicht aber auch insofern positiv, weil es viiiel zu früh am Morgen wäre um richtig Sport zu treiben.  Danach war auf alle Fälle erstmal eine Zwangslernpause an der Tagesordnung, die sogar recht erfolgreich verlief. Man muss die sinnlosen Lücken in dem sonst perfekten Stundenplan ja mit reichlich strebenswerten Dingen füllen. Auf die Ernährung will ich aber garnicht zu sprechen kommen. Weizen über Weizen und Pudding als Abendessen. Aber einmal in der Woche wollte ich mir sowieso eine Ausnahme gönnen. Dann war sie halt gestern. Sport wurde nur leider auch keiner gemacht, weil ich noch meine Eltern besuchen wollte. Sollte. Musste. Durfte triffts wohl am ehesten, denn sie freuen sich ja schon ( mit Eltern meine ich übrigens Oma auch noch), aber ich bekomme erstmal am Telefon einen Vorwurf, was ich mir denn anmaße, sie zu bitten, mich vom Bahnhof abzuholen. Ja klar, ich kann die 8 km ja auch laufen. Bei Regen. Und Zeitdruck. Es gab dann Kuchen denn ich vom Vortag von der Arbeit mitgebracht habe und die ganze Nacht plus Vormittag in meiner Handtasche gebunkert hatte. Der Kuchen hatte es gut, er war in Alufolie gebettet und eigentlich noch echt lecker. Nur vom Aussehen her überzeugte er nicht ganz. Um meinen Vater letztendlich auch noch eine Stunde zu sehen, blieb ich bis "verbotene Liebe" lief. Meine Oma und Mama schauen das, als würde im Fernseher gerade der Bericht über ihr eigenes Leben laufen. Aber jeder braucht eben seine Hobbies. Meine Mutter werde ich sowieso zu nichts anderes bringen, weil sie sich absolut weigert, auch nur irgendeinen Sport zu treiben und bei meiner Oma bin ich glücklich, dass sie noch so fit ist, die ganzen Handlungen nachzuvollziehen. Mit 93 ist das wirklich eine Leistung. Überhaupt bin ich sehr stolz auf sie, denn sie schafft es noch, ihren eigenen Haushalt instand zu halten. Nur das Autofahren hat Papa ihr verboten. Und die kleinen Geschichten, die meine Mutter zwar zur Weißglut treiben, amüsieren mich bei jedem Besuch wieder. Letztens  bemerkte meine Mama, warum sie einen so großen Toilettenverbrauch haben: immer nachdem sie in der Arbeit ist, und meine Oma alleine zu Hause, fehlen an der Rolle einige Blätter. Nicht viel und auch keine ganzen Rollen, doch anscheinend regelmäßig. Genauso auch mit Wattestäbchen und Waschpulver. Das teure Feinwaschmittel hat meine Mutter mit Essigessenz ersetzt und testet so gerade, ob ihre Vermutungen wahr sind.

Abends ging mein Weg dann wieder nach Hause, wo ich an das Chaos und die teilweise nicht putzfreudigen Mitbewohner mich wieder in die Realität zurück holten. Aber ein Glas Pudding bekam ich von meiner Mitbewohnerin und ihrer Freundin, die gerade zu Besuch war. -> mein Abendessen.

 Mal sehen wie heute so der Ernährungsplan funktioniert =)

16.10.14 11:02
 


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